Mittwoch, 27. April 2016

VON BRÜCKEN, KANONEN UND EULEN

Hallo Ihr Lieben
Heute starteten wir bei Eiseskälte und herrlichem Sonnenschein in den Tag. Es ging zunächst mit unserem Bus und Fahrer Rob zur Firth of Forth-Eisenbahnbrücke, die 1890 mit 2,5 km die größte Spannweite der Welt hatte. Im Augenblick entsteht eine neue Brücke nebenan, um die alte zu entlasten. Ich bin immer fasziniert, zu was der Mensch fähig ist, welche Gaben er mitbekommen hat, um die Welt zu verändern.
Danach haben wir den Calton Hill erklommen, der uns mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem National Monument mit den 12 dorischen Säulen, die an gefallenen schottischen Soldaten in den Napoleonischen Kriegen erinnern sollen sowie Sternwarte, Nelson und Sir Walter Scott Denkmal faszinierte. Von dem Hügel aus hatten wir eine herrliche Aussicht bei klarer Luft und Sonnenschein.
Zur Burg flanierten wir anschließend durch die Royal Mile. Unterwegs hat das Universum uns zahlreiche Geschenke gemacht: Schottische Cabs, Dudelsackspieler und eine echte Eule, die wohl einem Harry-Potter-Film entflogen ist. Ihre Augen schimmerten wie Bernstein und ich konnte mich ihrer Magie nicht entziehen.
Auf der Burg erwartete uns ein anderes Spektakel. Jeden Tag um 13 Uhr wird hier traditionell zur Uhrzeitangabe eine Kanone gezündet – in der Beziehung sind die Schotten im wahrsten Sinne des Wortes durchgeknallt!
Den freien Nachmittag verbrachten wir in einem wunderschöner Bar - auf jedem Tisch standen Distelsträußchen (Nationalblume der Schotten) - und in der schottischen Nationalgalerie, wo es echte Perlen von Cezanne, Monet, Rubens und Gaugin gab – sehr seltene Kunstwerke, die ich hier nie vermutet hätte.
Zum Abschluss gab es ein frisch gezapftes Bier draußen an der Sonne. Morgen mehr,

Eure Maggie
















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen