Hallo Ihr Lieben
heute sind wir in der Nähe
von Fort Williams aufgewacht und ich musste einfach den bezaubernden Stechginster
vor dem Hotel fotografieren. Dann haben wir nahezu einen halben Tag das Tal der
Tränen (Glen Coe) durchquert. Eine herrliche Berg- und Seenlandschaft tat sich
uns auf. Rob - der beste Busfahrer Schottlands - tänzelte mit dem riesigen Bus ganz elegant um die Kurven.
Da Samstag ist,
haben wir ein paar schottische Freizeitsportler unterwegs getroffen wie z.B.
Ian und Aleen aus Glasgow, die um 9 Uhr morgens zum Schneewandern aufgebrechen.
Sie steigen 7 Stunden bis zum Gipfel auf, um dann 20 Minuten mit den Skiern
hinunterzufahren und anschließend 2 Stunden zum Auto zurückzuwandern.
Am Loch Lemond waren Rettungstaucher unterwegs, um übermütige Touristen aus dem Wasser zu retten.
Ich hatte sogar nach einem kurzen Schwätzchen eine Einladung zur Sportbootfahrt
bekommen, aber unsere Pause reichte dafür leider nicht aus. Dafür habe ich in
einem Café am Seeufer bei Ola aus Kattowitz einen Cappuccino bekommen und
Polnisch gequatscht;-).
Von da aus ging es dann
direkt nach Glasgow, wo uns ein schönes Glashaus – ein beliebtes Familienausflugsziel –
erwartete. Hier besichtigten wir auch die Kathedrale und den nahegelegenen
Friedhof. Den ganzen Tag über hat uns das Universum einen Lichtschalter an die
Hand gegeben. Immer wenn wir den Bus verließen, konnten wir die Sonne anknipsen
und sobald wir im Bus saßen, kam eine Regendusche hinunter. Glasgow City hat
mir sehr gut gefallen. Der Erfindergeist junger Leute wird an jeder Ecke
sichtbar – in einem Geschäft waren z.B. die Schaufenster mit hunderten von
Nähmaschinen geschmückt. Schließlich bin ich noch zum guten Schluss in einen
Junggesellinnenabschied geraten und habe den Abend bei einem Glas Wein in der
Sonne ausklingen lassen. Morgen werden wir mit der Fähre nach Irland
übersetzen, wo uns weitere Abenteuer erwarten.
Gutenacht,
Eure Maggie

























































